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Lastmanagement

Der Energiebedarf des Stromkunden orientiert sich in hohem Maße am menschlichen Lebensrhythmus und an den jahreszeitlichen und witterungsbedingten Schwankungen. Einzelnen Verbrauchsspitzen in den Morgen- und Abendstunden steht ein geringerer Verbrauch während der Nacht gegenüber. Das Unified IEM Load Management sorgt während Versorgungsengpässen oder Zeiten großer Energienachfrage durch ein gezieltes Abschalten von Klimaanlagen, Warmwasserspeichern usw. für eine bessere Verteilung des Strombedarfs und vermeidet dadurch die Notwendigkeit des Zukaufs von teurem Strom während Spitzenverbrauchszeiten.

Der Anteil der Elektrizität am Gesamtenergiemarkt steigt ständig an. Gemäß einer Studie der Internationalen Energie Agentur wird der Gesamtstromverbrauch in den europäischen Ländern jährlich um ungefähr 2% wachsen. Bis 2030 wird ein Zuwachs von nahe 50% erwartet. Um auch in Zukunft die bestehende Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten, sind in den kommenden 20 bis 30 Jahren Kraftwerke im Ausmaß von rund 600 GW neu zu errichten und die Übertragungs- und Verteilnetzinfrastruktur kontinuierlich auszubauen. Eine wesentliche Rolle zur Begrenzung der beim Ausbau anfallenden Investitionskosten wird auch zukünftig das Lastmanagement, welches die Häufigkeit von Spitzenlasten reduziert, einnehmen.

Innovative Laststeuerung

Das Unified IEM Load Management ermöglicht die Reduktion des Energieverbrauchs während Versorgungsengpässen oder Zeiten großer Nachfrage (z.B. Spitzenlast zur Mittagszeit). Zum Ab- und Zuschalten der Lasten werden anstelle der traditionellen Rundsteuerempfänger moderne LMM-2540 Lastmanagementmodule eingesetzt, welche auf Basis einer bidirektionalen Kommunikation

  • eine gesicherte Übertragung von Schaltprogrammen,
  • eine komplette Fernparametrierung und
  • eine flexible Anpassung an die Anforderungen des Endkunden, des Netzbetreibers und des Stromlieferanten ermöglichen.

LMM-2540 Lastmanagementmodule und auf diesen bestückte Schaltrelais lassen sich einzeln, in Gruppen oder per Broadcast adressieren und erlauben über eine integrierte und hochpräzise Schaltuhr eine autonome Ausführung von zeitgesteuerten Schaltaktionen.

Das Unified IEM Load Management bildet die Basis zur Umsetzung nachstehender Endkunden-Vertragsmodelle:

  • Fixe Schaltzeiten:
    Aus- und Einschaltzeitpunkte werden mit dem Endkunden vertraglich geregelt und fix vorgegeben (z.B. fixe Zeiten für Bezug von Tag- und Nachtstrom).
  • Primärregelung:
    Abschalten der Lasten erfolgt sobald durch Primärregelung in Kraftwerken Leistung zugeführt wird.

Alternativ wird der Einsatz von intelligenten Steckdosen zur Durchführung von Schalthandlungen im Bereich Heim- und Gebäudeautomatisierung unterstützt. Intelligente Steckdosen lassen sich an einer beliebigen Stelle in einem Gebäude platzieren und über einen LON-100 LON Server in das Unified IEM Load Management einbinden.


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